Göttingen – Hochburg des Salafismus

Die Zustände sind unhaltbar: Drei Salafisten fordern auf einer Veranstaltung öffentlich „Hass und Feindschaft gegen Götzendiener“. Sie träumen von einem Kalifat auf europäischem Boden. So etwas hält man in Deutschland eigentlich nicht für möglich.
Stattgefunden hat diese Veranstaltung im Mahatma-Gandhi-Haus der Afrikanisch-Asiatischen-Studienförderung (AASF) in der Theodor-Heuss-Straße zu Göttingen.


Der Einfluss der Salafistenszene steigt und Göttingen gilt als ein Zentrum in Niedersachsen. Die etablierten Parteien schweigen und die Judikative greift nicht durch, sondern verurteilt zu Trainingskursen, um positiv gegen ihre radikalislamische Ansichten zu wirken.


Die Junge Alternative Bezirk Braunschweig fordert das Verbot und die Unterbindung radikalislamischer, staatsfeindlicher Äußerungen in der Öffentlichkeit. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Islamisten eine Bühne geboten wird und noch mehr jungen Menschen das Gehirn gewaschen wird“, stellt der Vorsitzende Lars Steinke fest.


Rund 700 Deutsche sind heute als Kämpfer für den IS im Nahen Osten. Eine große Rolle bei der Radikalisierung spielen Salafistenvereine und Koranverteilungen, weshalb genau solche Veranstaltungen verboten gehören. Die AASF sollte sich wirklich überlegen, wem sie bei sich eine Öffentlichkeit bietet. Dazu passt, dass einer der Redner, der 21-jährige Abu Hurayrar aus Göttingen, Kontakt mit einem 28-jährigem Göttinger hatte, der sich letztes Jahr im Namen des IS in die Luft sprengte.
Auffällig ist zudem die Anwesenheit des ehemaligen Linksextremen Bernhard Falk, der nach einer Haftstrafe von 13 Jahren wegen Mordversuchen zum Islam konvertierte und heute in der Salafistenszene aktiv ist. Ob es weitere Verbindungen zwischen linker und islamistischer Szene gibt, sollte kritisch betrachtet werden. Dabei ist der Antisemitismus, der sonst immer fälschlicherweise ausschließlich im rechten Lager verortet wird, vor allem in islamistischen Kreisen weit verbreitet. So bezeichnet der zweite Redner Furkan bin A. auf der Veranstaltung Israel als „dieses kleine Miststück“. Warum hier der Aufschrei von links ausbleibt, bleibt offen. Gegen islamistische Vereinigungen und Veranstaltungen sollte auch vorgegangen werden, um vor allem auch die jüdische Gemeinde Deutschlands zu schützen.


Ein zweites großes Problem, das sichtbar wird, ist die lasche Bestrafung von öffentlicher islamistischer Agitation. Abu Hurayrar wurde zu einem sozialen Trainingskurs verurteilt, nach mehr als 60 Stunden wirbt er öffentlich für den Dschihad. Der deutsche Pass wurde ihm aberkannt, später auch der türkische. „In solchen Fällen sind solche Kurse Zeitverschwendung und alles dafür aufgewendete Geld verbrannt. Islamistische Ausländer müssen ausgewiesen werden“, fordert der Stellvertreter Maximilian Schürer. Die JA Braunschweig fordert vehement die konsequente Rückführung straffälliger Ausländer sowie von Ausländern, die durch Tätigkeiten gegen den deutschen Staat auffallen.


Nur so kann der steigende Einfluss islamistischer Szenen in Deutschland und vor allem in Göttingen eingegrenzt werden. Vor allem die Jugend Göttingens muss vor islamistischer Propaganda geschützt werden. Dafür setzt sich die Junge Alternative Bezirk Braunschweig vehement ein. Wir wollen ein friedliches Göttingen, dazu passt die Aufforderung zum „Krieg gegen Ungläubige“ nicht!

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